Die Öffnungszeiten-Verschwörung

Es war ein Tag wie jeder andere. Naja, fast, er hatte Urlaub genommen, um diverse Ämter zu besuchen, da sein Studium nun bald ansteht und er noch einiges zu erledigen hat. Für diesen Tag suchte er sich natürlich den Dienstag aus, da er naiv wie er war, die Meinung hatte, dass Dienstag eigentlich der Tag ist, an dem die meisten öffentlichen Einrichtungen offen haben. Doch da hatte er seine Rechnung ohne den Öffentlichen Dienst gemacht.

Diese Mafia ähnliche Vereinigung hat es sich nämlich zum Ziel gemacht die Bürger der Bundesrepublik Deutschland durch ihre Öffnungszeiten so lange zu verwirren, bis sie entnervt aufgeben und sich dieser Diktatur der Zeiten beugen.

Doch er wollte sie bekämpfen. Er wollte sich nicht vorschreiben lassen, wann er zu kommen hat. Knallhart ging er trotzdem, obgleich das Amt nicht offen hatte, zur dieser Einrichtung der psychischen Folter. Dort machte er solange Radau, bis man ihm die Tür öffnete.

Es ließ sich eine alte Vettel blicken, die ihm mit kalten Augen in den Boden blicken wollte. Doch davon ließ er sich nicht beirren und schilderte der Hexe seine Probleme. Die sie natürlich nicht hören wollte. Das veranlasste dem Kämpfer für Recht und Ordnung seine stärkste Waffe auszupacken, seine Lügen oder auch “Argumente” bezeichnet: er kann nicht wiederkommen, muss arbeiten, eine evtl. Ausnahme wäre doch möglich, er würde dafür sorgen dass beim nächsten Bürgermeisterwechsel sie ihren Job behalten dürfe (in Erwartungen, dass die Piraten den Bürgermeister stellen, völlig utopisch). Doch das Herz der Alten ließ sich nicht erweichen und er musste in Begleitung zweier netter uniformierten Herren das Gelände verlassen.

Doch kurz bevor er abgeführt wurde, schwor er sich wiederzukehren, diese Verschwörung zu bekämpfen und fürchterliche Rache an allen Mitarbeitern und Beamten im Öffentlichen Dienst zu nehmen.

———————–

Ich entschuldige mich erstmal dafür, dass dieser Text so lange gebraucht hat, aber ich bin im Moment ein wenig beschäftigt und habe nicht so viel Zeit zu bloggen. In naher Zukunft aber, werde ich mich mal hinsetzen und wieder ein paar bessere Text schreiben als diesen hier, der um ganz ehrlich zu sein, nicht sonderlich gut ist.

Teile dieses Schreibens könnte der Fantasie des Autors entsprungen sein und sprechen daher vielleicht nicht ganz der Wahrheit.

Mir ist im Übrigen durchaus bewusst, dass nicht alle Angestellten im Öffentlichen Dienst alte Vetteln sind und auch nur bedingt unfreundlich. Manche sind mir sogar durchaus sympathisch (nicht, dass ich da auf jemanden bestimmtes anspielen wollte). Dieser Text ist nur dazu da, meiner Wut Luft zu machen, weil ich sonst evtl. jemanden ermordet hätte. Wenn sich also jemand angegriffen fühlt, dann tut es mir Leid und ich entschuldige mich dafür.

This entry was posted in Projekte. Bookmark the permalink.

One Response to Die Öffnungszeiten-Verschwörung

  1. Pingback: Die Öffnungszeiten-Verschwörung

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>