Einbrennung aus nicht-religiösen Gründen

Klaus steht vor Gericht.

Er hatte seinem Sohn ein großes “A” in den Hintern eingebrannt. Er wurde von seiner Frau wegen Körperverletzung angezeigt. Nun solle er sich aufgrund der Taten rechtfertigen.

“Angeklagter was haben Sie zu den Vorwürfen des Staatsanwalt zu sagen. Warum haben Sie Ihrem Sohn ein großes “A” auf den Hintern gebrannt?”, fragte der Richter Klaus.

Dieser antwortete: “Nun Herr Richter, ich verfolge schon seit einigen Wochen die Sache mit der Beschneidung von Kindern aus religiösen Gründen. Da kam immer wieder auf, dass man doch gegen die Religionsfreiheit verstoße, wenn man Juden und Muslimen keine Beschneidung mehr erlaubt. Ich dachte mir ok, wenn es aus Religiösen Gründen erlaubt sein soll, sein Kind zu verstümmeln, warum soll es dann nicht für mich als Atheist möglich sein das ebenso mit meinem Kind zu tun? Da fühle ich mich als Atheist ungerecht behandelt. Da das noch möglichst bald geschehen soll, um eine Wundheilung, die in jungen Jahren besser ist, zu befördern, habe ich sehr schnell übers Internet ein Schüreisen mit einem “A” bestellt. Ich dachte mir, dass das ein gutes Symbol für den Atheismus sei. Dann habe ich am besagten Abend meinen Jungen zu mir gerufen, vorher natürlich den Schürhaken erhitzt, und habe ihm erklärt, dass es nötig ist, da damit der Nicht-Bund mit irgendeinem Gott erkenntlich gemacht werden soll. Darauf hin habe ich meinem Jungen befohlen seine Hose runterzuziehen und sich über den Sessel zu legen. Ich nahm den Schürhaken aus dem Kamin und brannte ihm das “A” ein. Mit dem Schrei des Jungen kam meine Frau ins Zimmer, nahm mir den Schürhaken weg und floh mit meinem Sohn aus dem Haus.”

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